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Mittwoch, April 28, 2010

Kultur Monographie Eckernfoerde: Kay Kankowski





Kay Kankowski


Neue und traditionelle Lieder aus dem Norden Deutschlands


„Ich wollte immer nur singen.", so Kay Kankowski über
seine Motivation, Musik zu machen. Schon als 10-jähriger griff er zur Gitarre
und sang zusammen mit Eltern und Geschwistern deutsche und internationale
Folklore. „In den späten 70ern war dann Fusion und Jazzrock angesagt, mit
endlosen Improvisationen und ersten schrägen Kompositionen für die Schul-
Bigband.", grinst der Musiker. „Wir haben dann in unseren eigenen Bands
einfach alles gemacht, was uns in die Finger und in den Sinn kam: freie
Improvisationen, Blues, Rock, Punk, Funk. Und immer wieder habe ich deutsche
Texte vertont, vorwiegend Gedichte von Freunden und auch Texte von großen
Vorbildern wie Rilke, Trakl oder Brecht."

Seit Mitte der 80er schreibt Kankowski auch selbst Texte
in deutscher Sprache. „Zuerst waren das eher witzig-ironische Sachen, die
ich für eine Band schrieb, die sich stilistisch an Hannes Bauer und Vitesse
orientierte, also schnelle Boogies und fette Rockriffs."



Liedermacher



Einige Jahre später kam es zu dem eher zufälligen Zusammentreffen mit Michael Biermann und Eric Siemens, die nun seit mehr als zehn Jahren musikalische Weggefährten sind. „Wir mochten uns auf Anhieb und wir verstanden uns blind von Anfang an, musikalisch gesprochen. Das war für mich der erste echte Anlass, ernsthaft deutsche Texte zu schreiben und eigene Musik für unseren dreistimmigen Satzgesang zu finden. Auf einmal war da ein perfekter Klangkörper, der mich inspirierte, aus dem ich die Melodien nur noch herauspflücken musste." Nach einem ersten gemeinsamen CD-Projekt 1996 („Horizont am Strand") entstanden als Trio unter dem Namen TOSSE die Alben „Da gibt es noch mehr" (1998) und „Schön, schön, schön" (2003).
Mit TOSSE ist Kankowski nun schon seit mehr als zehn Jahren im gesamten
Bundesgebiet unterwegs. „Seit wir uns das Etikett ‚Liedermacher’ aufgeklebt
haben, sind die Menschen plötzlich neugierig geworden und total erstaunt,
dass wir dann doch so relativ poppig und unkonventionell daherkommen."
Dieser gewisse Pop-Anteil bewog wohl auch die Jury des
„Schleswig-Holsteiner Kompositionswettbewerb 2004", Kay Kankowskis Komposition „Heimat" für TOSSE mit einem ersten Platz und der „Goldenen Sprotte"
zu belohnen.


Folksmusik


Parallell zur eigenen Musik begann Kankowski sein Interesse
für deutsche Volksmusik wiederzuentdecken. „Nicht zu verwechseln mit
der sogenannten volkstümlichen Musik!", betont der Musiker. „Mich begeistert
die traditionelle Musik insbesondere aus meiner Heimatregion Südschleswig.
Diese Melodien und Texte atmen die Lebensluft und Lebenslust zwischen
Nord- und Ostsee. In dieser Ecke haben seit Jahrhunderten Friesen, Dänen
und Deutsche ihre unterschiedlichen Kulturen in den nachbarschaftlichen
Alltag eingebracht und damit diesen Landesteil entscheidend geprägt.
Natürlich findet sich das auch in der Musik wieder." Er würde sich zwar
nicht als ausgesprochenen Folkmusiker bezeichnen, „Ich finde diese deutsche
Angewohnheit, alles und jeden in Schubladen stopfen zu müssen, ziemlich
dämlich.", empfinde es aber als großen Gewinn, mit Kollegen, die sich
schon lange mit dieser traditionellen Musikform auseinandersetzen, musikalisches
Neuland zu entdecken. So gibt die Zusammenarbeit in der Gruppe „Aver
Liekers" Kankowski die Möglichkeit, sich intensiv mit den Texten des
norddeutschen Gesamtkünstlers Hein Hoop auseinander zu

1setzen. Eine Vielzahl dieser teils grotesk-komischen,
teils anrührend-liebevollen Gedichte auf Hoch- und Plattdeutsch wurden
bereits von ihm vertont. Einen anderen, ursprünglicheren Zugang zur
Musik findet der vielseitige Künstler innerhalb der Folkband „hans dans":
„Hier wird richtig von Hand hart gearbeitet. Es darf beim Spielen auch
gern geschwitzt werden. Schließlich schwitzt auch das Publikum, denn
wir machen Tanzmusik, die aus unserer Region kommt, wie sie wahrscheinlich
ohnehin klingen würde, wenn die Entwicklung ungebrochen geblieben wäre.
Und ohne elektrische Verstärkung sind wir direkt an den Menschen dran.
Das ist klasse." Einladungen zu renommierten Festivals wie „folk baltica",
„Venner Folkfrühling" und „Tanz- und Folkfest Rudolstadt" sowie die
CD „folksdans & kandidel" zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist.


Ehrenamt

Neben den vielzähligen musikalischen Aktivitäten bleibt
Kay Kankowski immer noch Zeit, sich ehrenamtlich für die Belange der (Folk-)
Musik zu engagieren: ob als Gründungsmitglied und Vorsitzender von „hafenmusic
e.V." (ein Eckernförder Verein, der u.a. jeweils im Winterhalbjahr eine
Veranstaltungsreihe durchführt), als Vorsitzender des „Muckemacher e.V."
(Förderung der Popularmusik in Eckernförde und Umgebung) oder als Vorstandsmitglied
der „LAG Folk Schleswig-Holstein";
„Auch die musikalische ‚Lobbyarbeit’ gehört dazu, wenn man
etwas bewegen will.", so der überzeugte Ehrenamtler. „Kontakte anbahnen
und nutzen, Netzwerke knüpfen, wie zum Beispiel in der AG-Lied von Profolk
e.V., wo wir Liedermacher aus dem ganzen Bundesgebiet uns regelmäßig treffen,
um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Konzerte zu geben." Für sein
„großes Engagement" wurde Kay Kankowski 2007 der Kulturpreis „Die Goldene
Bake" des Vereins Strandfolk e.V. verliehen.

Nun etwas Neues

Als wäre das alles noch nicht genug, nun ein neues Projekt? „Eine richtige
Band, ja.", freut er sich. „Das erste Mal eine Band unter meinem eigenen
Namen mit lauter tollen Kollegen." Der Gitarrist und Sänger wagt jetzt den
Brückenschlag vom alten deutschen Volkslied zur modernen Liederlyrik. Scheinbar
mühelos wechseln Kankowski & Band vom verspielten Liebes-Walzer aus dem
17. Jahrhundert zu folkig auftrumpfenden Versionen bekannter Deutschrock-Klassiker.
„Ich wollte endlich mal versuchen, alles das, was ich in den vergangenen
Jahren gemacht habe, in einer Gruppe zusammenzufassen, zu bündeln." Unterstützt
von einer Band aus versierten Jazz- und Folkmusikern singt er mit wandlungsfähiger
und ausdrucksstarker Stimme eine Auswahl seiner Lieblingslieder. „Ich nehme
das sehr wörtlich. Allen Liedern bin ich direkt verbunden. Zu jedem Titel
gibt es eine ganz persönliche Beziehung." Das Publikum darf sich freuen
auf eine musikalisch und textlich anspruchsvolle Reise durch drei Jahrhunderte.
Ob Chanson, Folksong, Pop oder Improvisation, „mit dieser Band ist echt
alles möglich." In der musikalischen Partnerschaft geradezu unverzichtbar
sind die langjährigen Weggefährten Michael Biermann (Gitarre, Gesang) und
Eric Siemens (Percussion, Gesang). Harry Kretzschmar (Kontrabass) gehört
zur Kieler Jazz-Szene wie die Regatta zur Kieler Woche und steht dem umtriebigen
Bandleader auch schon seit einigen Jahren zur Seite. Der Akkordeonist der
Band, Achim Prigge, ist dem aufmerksamen Szenebeobachter im Norden seit
langem ein Begriff als Wanderer in den Grenzbereichen von Folk und Jazz.
„Ich bin froh, dass er seine anschmiegsamen und zugleich fragilen Sounds
beisteuert." Markus Zell gilt als einer der profiliertesten und gefragtesten
Schlagzeuger nicht nur im Norden. Er spielt so timingsicher und variantenreich,
dass man ihm nachsagt, er habe den Groove erfunden. „Diese fantastische
Band entwickelt die zum Teil sehr unterschiedlichen Musikstile der Lieder
zu etwas Neuem, sehr Lebendigem. Und ich darf einfach nur singen."


Kay Kankowski
Grothof 7
24361 Haby
04356-98758
0173-2628153
info@kankowski.de

www.myspace.com/kankowskiband



(C) und verantwortlich:
Kay Kankowski







Dienstag, April 27, 2010

Kultur Monographie Eckernfoerde: Florian H. Schreyer



...
Florian H. Schreyer
Mit meinem ersten Film startete ich im Jahre 1998 das Projekt WorkFlow-Productions.


Seitdem habe ich schon etliche Filme produziert und an diversen anderen mitgearbeitet. Meine Projekte laufen unter anderem im kommunalen Kino im HAUS in Eckernförde und regelmäßig auf dem offenen Kanal Kiel, Hamburg und Flensburg.






Ich wünsche viel Spaß mit meinen Filmen und hoffe Euch auch in Zukunft Material aus meinem Projekt zur Verfügung stellen zu können.


Meine Kurzfilme findet Ihr ebenfalls auf den Internetseiten: YouTube,
MyVideo und Vimeo!




Von A nach B - Was für eine Fahrt.



Spieldauer: 23 Min.
Eckernförde: 2004
Idee / Drehbuch: Florian H. Schreyer
Regie: Florian H. Schreyer, Florian Hübner
Kamera und Ton: Andreas Eichler
Musik: Taste Of Blue (www.tasteofblue.de)
Darsteller: Florian H. Schreyer, Florian Hübner, Christoph Bihl, Krischan Herda, Thore Abel, Mano Schmitz, Sebastian Rettich, Nille, Simon Bihl, Torsten Mews, Jessica Dahlke, Max Zudenko, Eugen Raider und Alex Melnik.


Zum Inhalt:


Flow und Flo sind Kuriere. Ihr Job ist es Drogen von A nach B zu befördern.
Sie machen Ihren Job gut, sehr gut sogar, bis zu dem Tag als Ihnen ein Kokainbeutel geklaut wird.


Eckernförde



Spieldauer: ca. 7 Min.
Eckernförde: 2003
Idee / Drehbuch: Florian H. Schreyer
Regie: Florian H. Schreyer
Kamera: Christoph Schreyer
Darsteller: Florian H. Schreyer, Christoph Schreyer




Zum Inhalt:
Flow, genannt die Vogelspinne, steht auf Stifletten, Lederhosen, Mukelshirts und lange Matten.
Als er das erste Mal nach Eckernförde kommt ist er voll begeistert....




Florian Schreyer
Alfred-Mumbächer-Str. 67a
55128 Mainz
info@workflow-productions.de
www.workflow-productions.de

(C) und verantwortlich:  Florian Schreyer

Sonntag, April 18, 2010

Kultur Monographie Eckernfoerde: fognin


Kultur Monographie Eckernfoerde: fognin

fognin (eingetragener Künstlername)
bürgerlich Markus Feuerstack
geboren 1957 in Hamburg, lebt in Eckernförde
Stationen: Hamburg, Ottersberg bei Bremen, Mannheim
Dornach bei Basel (CH), Järna (Schweden), Lehenhof (Deggenhausertal, Bodensee), Hamburg,
Stuttgart, Eckenförde
Verheiratet mit Christiane Feuerstack, zwei erwachsene Kinder,
Gelernter Buchhändler, arbeitete in vielerlei Berufen:
Elektriker, Bühnenhelfer, Bühnenbeleuchter, Koch, Müller, Bäcker, Betreuer von Behinderten, Naturtextilienhändler, selbständiger EDV Berater, Hausmeister, Organisator von Tourneen und Veranstaltungen, Archivar, Notensetzer, Verlagshersteller, Verleger, Soundmixing, CD Händler, Inernetseitengestalter, Photograph, Kurator (Ausstellungen, Kunst-Events), Herausgeber, Journalist, Grafiker, Setzer, Kaufmann, ....
Ich betreibe unter den Namen "MenschMedien" (vormals Borbyer Werkstatt Verlag) einen kleinen Verlag, der hauptsächlich anthroposophische Bücher vertreibt. Bundesweit über den Buchhandel oder die Internetseite

  http://www.mmeck.de/ .

Die Gestaltung von zwei Büchern erfolgte in Zusammenarbeit mit Eckernförder Künstlern.


Kreative Gestaltung von Homepages, Hauptsächlich von Kollegen aus Eckernförde gehört zu meinen Aufgaben. Die Seiten sind über meine Portalseite

  http://www.fognin.net

gelistet. Als Referenz hier zwei Adressen: Mariane Tralaus Internetauftritt unter

  http://www.tralau.com

und Ines Barber (Plattdeutsche Autorin) unter

  http://www.InesBarber.de.

Ich arbeite als Photograph, hautsächlich kreativ. Nach einigen Ausstellungen in Eckernförde, habe ich mein Repräsentationsfeld ganz in das Internet verlegt. Hier die wichtigsten Adressen.

flickr Fotos zum Thema Schmieden und Spiegelungen
  http://www.flickr.com/photos/schmieden
flickr Thema Menschen / Landschaft / Stadt
  http://www.flickr.com/photos/fognin/
picasa Fotoarchive
  http://picasaweb.google.de/fognin

Natürlich mache ich auch verschiedene Auftraggeber Fotos nach deren Bedürfnissen.

Ich bin Verantwortlicher Redaktor des Kulturmagazins Bernstein, das in Eckernförde herausgegeben wird und im Bereich zwischen Kiel und Flensburg vertrieben wird.

  http://www.bernsteine.org

Hier ist eine intensive Zusammenarbeit mit hauptsächlich jugendlichen Mitarbeitern ein Tätigkeitsschwerpunkt. Ich schreibe und und photographiere für den Bernstein.



Nebenberuflich schreibe ich für den SHZ Verlag (Eckernförder Zeitung), fast ausschliesslich über Kulturthemen, wie die Reihe Neue Musik.


Ich schreibe in drei Bloggs, mit dem Schwerpunkt "Kultur aus Eckernförde"

fognin:
  http://blogg.fognin.net/
Kulturblogg "5 Minuten Kultur täglich":
  http://blogg.onart.in/
"EckKult" Kulturblogg für Veranstaltungen aus und in Eckernförde:
   http://blogg.eckkult.de/

Eher als Hobby sind meine Versuche mit Synthesizern und der Visualisierung dieser Töne zu werten, die Ergebnisse sind hier zu finden:

youtube:
  http://www.youtube.com/user/fognin und
  http://mp3.bwveck.net/

Organisierend arbeite ich bei dem Arbeitskreis AKKU mit. Hier sind Marianne Tralau, Pablo Wittrock und ich derzeit federführend.


Mitglied bin ich in folgenden Vereinen:
Künstlerhaus e.V. Eckernförde
Kulturflut e.V. Eckernförde (Neuer Vorsitzender: Pablo Wittrock, Adresse über mich oder Marianne)

fognin
St.-Nicolai-Str 7a
24340 Eckernförde
04351 - 72 62 00
fst @ bwveck . net


(C) und verantwortlich: Markus Feuerstack
 

Montag, März 15, 2010

Kulturflut bringt ansehen

Ein weiterer Beweis, dass Knst ist. Und die engültige Antwort auf die Frage nach der Notwendigkeit für Kultur(flut)

Mit Videomaterial von Pablo & Semjon
Stimmen von Keno (wie geil ist das denn?) und Pablo
und dem Titel von Justin (der wie immer nix weiss)


und natürlich viel onart/ig sound und mix von fognin

www.kulturflut.org
www.fognin.net




Das ist Knst! (für nen Euro)


Kunst! Ein komplettes Video erklärt die Welt, 
erklärt Kunst und Kultur. 

Ohne Worte, nur mit tiefgründigen Bildern und Krch. 

Und das alles für einen Euro und in zehn Minuten. 


Alles von fognin onarti/ig mit Material von Semjon

Sonntag, März 14, 2010

fognins sprechende Bilder 3 - Mila


Mila spricht Mila
und auf der Frühstücksbühne 03-10

 

Photos und Sound von fognin

ein fognin onart/ig Projekt
www.fognin.net



Samstag, März 13, 2010

fognins sprechende Bilder 2 - Marianne Tralau

fognins sprechende Bilder 2
Marianne Tralau auf der Frühstücksbühne 03-10, Thema "UND"

www.tralau.com



Photos und Sound von fognin
ein onart/ig Projekt

 www.fognin.net




Freitag, März 12, 2010

Ruben spricht Edgar

Ruben spricht Gedichte von Edgar. 
fognin fotographiert Ruben. 
Das ist: fognins sprechende Bilder. Erste Folge. eben
Ruben spricht Edgar


mit HDR Photographien von fognin
und ein wenig Sound von fognin
natürlich ein onart/ig Projekt

Edgars Gedichte sind auf dem "5 Minuten Kultur täglich" Blogg - Label "Gedichte"

Montag, März 08, 2010

Video Cordula Thonett:


Felix macht Interview
Ein Cordula Thonett Figurenvideo

Cordula Thonetts beliebte Handpuppe Felix ist auch ein gewiefter Reporter. Hier einige Beispiele, wie eine Figur vollkommen ungehemt Prominete, Schüler und Passanten für Castings, Umfragen oder zur Unterhaltung befragen kann.
Figurentheater im Kabuff
Cordula Thonett
Rendsburgerstr. 100
24340 Eckernförde
Tel.: 04351 / 883772
Fax 04351 / 726188
cordula@figurentheater-im-kabuff.de
www.figurentheater-im-kabuff.de



Sonntag, März 07, 2010

Video "Cordula, was machst Du da?" 1-3

"Cordula, was machst Du da?" 1-3
Porträt der Puppenspielerin Cordula Thonett  
 

Autor: Peter Kleinert, Marianne Tralau
Auftraggeber: Kanal 4
Produktionsjahr: 1991

1988 gründete Cordula Thonett, nachdem sie in Irland Puppenspielerin geworden war, in der Wohnungemeinschaft 50672 Köln, Palmstraße 19, das "Theater im Kabuff" - das kleinste Theater in Köln. Nach ein paar Monaten schloß sich ihr Ingrid Eickelmann, ebenfalls WG-Bewohnerin, als Puppenspielerin an. In dem knapp 18 Quadratmeter kleinen Raum gab es - neben der Puppenbühne - Platz für maximal zehn zuschauende Kinder. Deren Eltern mußten, wenn genug Kinder kamen, in der WG-Küche warten und Kaffee trinken.

Der Titel der Sendung stammt von Felix, Cordulas 1990 zur Welt gebrachter Handpuppe, die später nicht nur Alkoholiker von ihrer Sucht zu heilen versuchte, sondern auch Moderator eines eigentlich ausgesprochen ernsthaften Gewerkschafter-Films für Trucker (Siehe: "Das glaubt uns keiner.") werden sollte.

Als der Andrang immer größer wurde, zogen Cordula, Ingrid und Felix um - in einen etwas größeren Raum in der Kölner Niederichstraße. Sie wurden richtig erfolgreich. Warum? Das zeigt der Film. Inzwischen lebt Cordula in Eckernförde www.figurentheater-im.kabuff.de 







Kamera: Michael Karen, Peter Kleinert, Manfred Linke
Ton: Stephan Thonett, Marianne Tralau
Schnitt: Peter Kleinert
Grafik:  Stephan Thonett

Donnerstag, Februar 25, 2010

Tralauer 10: Zwischen Olpe und Ente - ein Heimatfilm

10. Zwischen Olpe und Ente - ein Heimatfilm
1987 17.42 Min.
Doppelvideo

Ein mit zwei Kameras aufgezeichnetes Video - die eine nach vorne gerichtet, die andere nach hinten - während einer langsamen Autofahrt zwischen den Ortschaften Olpe und Ente im Bergischen Land.


Teil 1


Teil 2



Autor: Marianne Tralau,
Kamera: Peter Kleinert, Dieter Oeckl,
Fahrer: Stephan Thonett

Mittwoch, Februar 24, 2010

Tralauer 8: Der Faden, das Tuch und die Wäsche Teil1 / 2

Tralauer 8: Der Faden, das Tuch und die Wäsche
1998 18.32 Min.
Dieter Stürmer über Marianne Tralau: Ein Porträt

Aus der Zusammenarbeit von KAOS Galerie und KAOS Film- und Videoteam ergab sich im Frühjahr 1998 eine bis dahin unbekannte Variante. Ein Kameramann des KAOS Video-Teams machte der Künstlerin und Galeristin Marianne Tralau einen Antrag: „Ich möchte über Dich und Deine Kunst einen Film machen, erstens aus Interesse über Deine spezielle Auffassung über Kunst, zweitens wäre er ein Schritt auf dem Wege meiner Ausbildung an der Filmhochschule." Diese Kunstauffassung ist in der Tat speziell: Marianne Tralau erzählt darüber beim Aufhängen weißer Socken, sie spricht über „Kunst im öffentlichen Raum" – unbeabsichtigte – wobei sie zum Trocknen aufgehängte Wäsche meint, sichtbar im Stadtbild. Der Faden spinnt sich weiter, buchstäblich, wird zum roten Tuch, ausgelegt und fotografiert an verschiedensten Orten, Landart, spurenlos und leicht wie Drachen-steigen-lassen. Ausgehend von der Wäsche sagt Marianne Tralau schließlich: „Jedes Ding ist kunstfähig, sei es noch so belanglos. Es geht um Emanzipation, nicht um meine, sondern um die der „armen Dinge im Geiste". Darüber ist am Ende aus den Socken ein Konzertflügel geworden – zumindest optisch.

Teil1




Teil2



Autor: Dieter Stürmer,
Kamera: Dieter Stürmer,
Ton: Jule Buerjes, rico prauss,
Schnitt: Inge Kamps, Dieter Stürmer

Dienstag, Februar 23, 2010

Tralauer 7: Manhattan

Tralauer 7:  Manhattan
Ein Marianne Tralau Kurzfilm

1996 0.37 Min.
Fotovideo
 

Manhattan ist ein Video, bestehend aus 28 Fotos einer Straßenkreuzung in der Kölner Innenstadt, unterlegt mit Texten eines Reiseführers, der die Straßenführung durch Manhattan beschreibt, ausgehend vom südwestlichen Teil des Centralparks. (Gesendet 1996 bei Kanal 4, Magazin Twist) 


 



Autor: Marianne Tralau,
Fotos: Marianne Tralau,
Schnitt: Marianne Tralau,
Sprecher: Josef Tratnik

Montag, Februar 22, 2010

Tralauer: Unbeabsichtigte Kunst im öffentlichen Raum

Tralauer 6 Unbeabsichtigte Kunst im öffentlichen Raum
1997 2.07 Min.
Fotovideo
Wäsche auf der Leine, zum Trocknen aufgehängt, für jedermann sichtbar, wird in nordeuropäischen Breiten immer seltener – wird per Hausordnung untersagt. Marianne Tralau hat diese Art der textilen Installationen im öffentlichen Raum als Volkskunst deklariert und fotografiert, wo immer sie welche fand. Aus 50 Wä
schefotos ist dieses Video entstanden, unterlegt mit Texten aus einem New Yorker Reiseführer, der die kulturelle Bedeutung einiger dortiger Museen hervorhebt und ihren Besuch für Touristen dringend ans Herz legt. (Gesendet 1997 bei Kanal 4, Magazin Twist)
Zum Film



Autor: Marianne Tralau,
Fotos: Marianne Tralau,
Schnitt: Marianne Tralau,
Sprecher: Josef Tratnik

Sonntag, Februar 21, 2010

Trallauer: Vorrausschau Ein Marianne Tralau Krzflm


Tralauer 5 Voraus Schau 1997 
Ungeschnittene Kameraeinstellung 

Kölner Hauptbahnhof. Eine einzige starre Kameraeinstellung vom Stativ: Zwei Minuten unbeteiligt angeschauter Alltagsrealismus - fast - wenn da nicht die Stimme aus dem Off wäre. Sie gibt präzise Regieanweisungen und die angesprochenen Passanten, Reisenden und Wartenden führen exakt das aus, was ihnen gerade gesagt worden ist. (gesendet bei Kanal 4 in der Reihe Twist) 


 

Autor: Marianne Tralau
Kamera: Dieter Stürmer
Sprecher: Josef Tratnik

Samstag, Februar 20, 2010

Tralauer: Selbstportrait Marianne Tralau

Tralauer 4 Marianne Tralau Selbstporträt 3 Teile
1985 21.00 Min.







Marianne Tralau’s Selbstporträt ist eine kaleidoskopartige Sicht auf den künstlerischen Standort mit knapp 50 Jahren. Der Blick ist auf das Jetzt gerichtet, Arbeiten die gezeigt werden, sind höchstens 4 Jahre alt oder werden im Entstehen gezeigt, manchmal sind es nur Phänomene der Wahrnehmung, die sichtbar werden. Die Vergangenheit spielt keine Rolle, das hat seinen Grund: Vor wenigen Jahren hat es einen Bruch im künstlerischen Selbstverständnis gegeben mit dem Ergebnis einer längeren Kunstpause. Das geglückte Experiment, dieses Tief zu überwinden, findet sich auszugsweise am Schluss des Videos, es sind einige Blätter eines Kunsttagebuchs in den Jahren 1981/82. Das Fazit dieser Selbstbetrachtung ist: Es wachsen mir abwechselnd Flügel und Schweinsohren. Ich sehe eine Chance, heil zu entkommen. Die Zuschauer werden seltener - aber es macht Spaß, ungeheuren Spaß. (Marianne Tralaus Selbstporträt ist bei Kanal 4 und im WDR III in der Reihe Experimente gezeigt worden.)

Teil1 von 3




Teil 2 von 3




Teil 3 von 3



Autor: Marianne Tralau,
Kamera: Peter Kleinert, Dieter Oeckl,
Ton: Peter Kleinert,
Schnitt: Peter Kleinert, Marianne Tralau

Freitag, Februar 19, 2010

Tralauer: Bilder der Geschichte 34 Krzflme von Marianne Tralau

Tralauer 2. Bilder der Geschichte 1-3
1991 22.22 Min.
34 Kurzvideos


Lässt man die Grenzziehung zwischen wichtig und unwichtig fallen, dann ist Geschichte alles, was an jedem Ort zu jeder Zeit geschieht: Ein unendliches Chaos, an dem jeder beteiligt ist.
Bilder der Geschichte ist ein Griff in das Videomaterial aus 10 Jahren Arbeit von KAOS Film- und Video-Team, gedreht an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Themen - 34 Einblicke in irgendwas, lediglich mit einer Orts- und Zeitangabe versehen - 34mal eine ungeschnittene Kameraeinstellung.  
Teil1:



Teil 2


Teil 3:  


 

Donnerstag, Februar 18, 2010

Tralauer: Die Fahne Krzfilm von Marianne Tralau

Die Fahne
1997 1.34 Min.
Zwei visuelle Überlegungen


…zum gerade noch respektvoll zu nennenden Umgang mit der Nationalfahne der BRD. (Gesendet bei KANAL 4 im Magazin Twist)


Autor: Marianne Tralau,
Kamera: Peter Kleinert, Dieter Stürmer,
Schnitt: Marianne Tralau,
Musik: WDR-Blasorchester Dicke Luft

Dienstag, Januar 26, 2010

natur betrachten - ewig lang version video

natur betrachten - ewig lang
ein fognin onart Video
Hardcore Langweile Version



Die ultra hardcore super langweilig edit Version von Natur betrachten (60 sec)

kamera.............semjon, markus
act...................marianne, semjon
sound...............fognin
#Grüsse an greenscreen in Eckernförde#
es git auch eine kurzversion - die ist ganz anders
ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄©


(c) left 2010 by fognin ø~宆 ⁄©